Gerhard Poschner – Sportchef des TSV 1860 München

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Updated: August 16, 2014
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Poschner ist einer der ehemaligen Fußballprofis in Deutschland, die den Sprung von einer aktiven Laufbahn in eine Vereinslaufbahn gefunden haben. Seit 11. April 2014 ist Gerhard Poschner Sportchef des TSV 1860 München und hat damit die Nachfolge von Florian Hinterberger angetreten.

Die Person Gerhard Poschner

Der frühere Spieler des VfB Stuttgart und des BVB wurde am 23. September 1969 in Dumitra in Rumänien geboren. Fünf Jahre später zog Poschners Familie nach Bietigheim-Bissingen, wo er den Weg in die Fußballschuhe und in die E-Jugend des SpVgg Bissingen fand. Mit 13 wechselte Gerhard Poschner dann den Verein und ging zum VfB Stuttgart (Jugend). Dort bekam er bereits vier Jahre später seinen ersten Profivertrag und debütierte auch gleich in der Saison 1987/1988 beim dritten Spiel der Bundesliga-Profis des VfB. Insgesamt erzielte Poschner, der in seiner aktiven Zeit im Mittelfeld spielte, 22 Tore in 290 Bundesligaspielen.

Gerhard Poschners Weg zum TSV 1860 München

Poschner spielte für den VfB Stuttgart und den BVB und einige Mannschaften im Ausland. Doch das Ende seiner Profilaufbahn feierte er mit den Münchner Löwen. In der Saison 2003/2004 kam Gerhard Poschner noch einmal zu einem Halbjahres-Vertrag in der Bundesliga und spielte dabei immerhin noch bei vier Spielen für den TSV 1860 München. Zehn Jahre später kehrte er dann an seine alte Wirkungsstätte zurück, als neuer Sportdirektor bei den Löwen.

Die Erfolge des Gerhard Poschner

In der Saison 1991/92 wurde Poschner Vizemeister mit dem BVB.

1992/93 stand Poschner mit dem BVB im Finale des UEFA-Pokals, das Team verlor jedoch beide Spiele gegen Juventus Turin.

1997 holte sich der Mittelfeldspieler zusammen mit dem Team seiner Jugend, dem VfB Stuttgart, den Sieg beim DFB-Pokal.

1998 zog Gerhard Poschner mit dem VfB Stuttgart in das Finale des Europapokals der Pokalsieger ein, verlor dort jedoch gegen den FC Chelsea.

Kurioses über Gerhard Poschner

Gerhard Poschner kann nicht nur Profifußball, sondern auch Eisfußball, wie er 2009 beim TV total Eisfußball-Pokal zeigte. Im Team VfB Stuttgart spielte er gemeinsam mit Guido Buchwald, Fredi Bobic, Guido Cantz, Jens Keller, Joey Kelly und Franz Wohlfahrt und holte am Ende den Pokal, indem sein Team mit 1:0 das Finale gegen das Team St. Pauli gewann. Mit Fredi Bobic teilt Poschner zudem die Liebe zur Musik und nahm mit ihm und Marco Haber gemeinsam unter dem Namen „Das tragische Dreieck“ ein Lied auf mit dem Titel „Steh auf“.

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