Bruno Spengler – DTM-Fahrer bei BMW

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Updated: Juli 10, 2014
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Spengler wurde in Frankreich geboren, zog aber im Alter von drei Jahren mit seiner Familie nach Kanada. Grund genug für den Franzosen, später sowohl in Kanada wie auch in Frankreich dem Motorsport zu huldigen und im Cockpit zu sitzen. Dabei fuhr Bruno Spengler für verschiedene Rennställe, bis er im Jahr 2012 bei BMW landete und seitdem für das Team Schnitzler Motorsport in der DTM fährt.

Die Person Bruno Spengler

Spengler wurde am 23. August 1983 in Frankreich im elsässischen Schiltigheim geboren. Bereits als kleines Kind ging es für ihn mit seiner Familie nach Kanada, wo er den Kartsport für sich entdeckte. Als junger Erwachsener gewann er die französische Elite-Meisterschaft, und wechselte nur ein Jahr später in den „richtigen“ Motorsport und fuhr in der Französischen Formel Renault. Inzwischen ist der 30 jährige ein Routinier in seinem Sport und ist hierzulande vor allem als DTM-Fahrer bekannt.

Bruno Spenglers Weg zu BMW

Nach seinem Einstieg in die DTM fuhr Spengler erst für Persson Motorsport und ging mit einem Mercedes-Benz an den Start. In seinem 2. Jahr in der DTM wechselte der Franzose zum Mercedes-Benz-Werksteam HWA und fuhr für dieses bis einschließlich zur DTM-Saison 2011. Dann ging Bruno Spengler einen neuen Weg, wechselte zum DTM-Rückkehrer BMW in das Cockpit von Schnitzler Motorsport und holte gleich beim zweiten Rennen auf dem Lausitzring den historischen Sieg für BMW. Die von Erfolg gekrönte Saison machte Spengler am Ende noch erfolgreicher, für BMW und für sich selbst und sicherte sich erstmals den Gesamtsieg in der DTM.

Die Erfolge des Bruno Spengler

Spengler ist ein Routinier des Motorsports. Bereits in 2001 holte der heutige DTM-Fahrer den 5. Platz in der Französischen Formel Renault und den 9. Platz im Formel Renault 2.0 Eurocup. Im Jahr 2002 wurde Bruno Spengler Meister in der Nordamerikanischen Formel Renault und holte in der Deutschen Formel Renault den 2. Platz. Und als wäre das für ein Rennjahr nicht schon genug gewesen, setze er auch im Formel Renault 2.0 Eurocup einen drauf und sicherte sich dort den 8. Platz.

Die Jahre 2003 bis 2005 waren dann weniger erfolgreich für Bruno Spengler. 2003 holte er Platz 10 in der Formel-3-Euroserie, 2004 in der gleichen Rennserie sogar nur Platz 11. Im Jahr 2005 wechselte Spengler dann in die DTM und fuhr am Ende der Saison auf Gesamtplatz 16.

Doch wer geglaubt hatte, dies wäre es mit den Erfolgen des Bruno Spengler gewesen, der musste sich gleich darauf in 2006 eines Besseren belehrt sehen. In dieser DTM-Saison konnte er sich am Ende den 2. Platz sichern, 2007 ebenso. 2008 reichte es dann nur für Platz 5 in der DTM, 2009 setzte Spengler dann wieder einen drauf und erreichte Platz 4. 2010 und 2011 schaffte er dann wieder den Sprung aufs Podium und sicherte sich in beiden Jahren den 3. Gesamtplatz.

2012 machte der DTM-Routinier dann jedoch endlich den Sack zu und sicherte sich den Titel bei den Deutschen Tourenwagen Masters, diesmal mit BMW. 2013 reichte es dann nicht mehr zu einem ganz spektakulären Sieg, aber mit Platz 3 war Bruno Spengler erneut auf dem Podium vertreten, und dies das vierte Mal in Folge.

Kurioses über Bruno Spengler

Viel Privates verrät Spengler nicht unbedingt über sich und spricht deshalb nur über einen seinen Glücksbringer. Einen Elch, den er einstmals von seiner Großmutter als Talisman geschenkt bekam. Ein Elch? Das passt doch irgendwie gar nicht zum Motorsport. Genau das finden wir auch, und finden es deshalb auch kurios genug, um es zu erwähnen. Vielleicht aber der Elch auch deshalb, weil sich Bruno Spengler selbst als sehr stur bezeichnet. Stur wie ein Elch? Passt dann eben doch wieder!

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